Der Grünpfeil für Radfahrer eine Luftnummer

so schreibt es am 11.01.2019 die Süddeutsche Zeitung.

„In Deutschland wird nun der Druck von unten immer stärker. Der Berliner Senat übernahm Forderungen der Initiative Volksentscheid Fahrrad. In Frankfurt, Stuttgart, München, Kassel, Bamberg und vielen anderen Kommunen haben sich ähnliche Initiativen gegründet. Sie alle wähnen sich auf der Seite eines urbanen Zeitgeistes: Verkehr und Gestaltung des öffentlichen Raumes sollen nicht länger zuerst den Bedürfnissen des Autos dienen. Wobei die Widerstände groß sind, denn welche Autofahrer verlieren schon gerne Parkplätze vor der Haustür oder ganze Fahrspuren? Der Verteilungskampf hat längst begonnen.

Statt hier neue, innovative Lösungen zu präsentieren, zeigt das Pilotprojekt Grünpfeil für Radfahrer nur die bekannte Strategie vieler deutscher Verkehrspolitiker: zögern, abwarten, niemandem wehtun. Aber am Ende behaupten, man tue doch was. Ob das eine Mehrheit der Stadtbewohner das noch lange akzeptiert? Es sieht nicht danach aus.“

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