Diskussion um die Pop-Up-Bikelane entlang der B96a: Unsere Sicht

Die Diskussion um die erste und einzige Pop-Up-Bikelane im Bezirk geht weiter. Simone Jacobius fragte am Montag im Tagesspiegel Leute Newsletter, ob „(…) der mit Stolz eröffneten 1. Pop-up-Radweg im Bezirk gar ein Schildbürgerstreich [ist]?“

Außer Frage, andere Straßen, wie beispielsweise die Lindenstraße oder die Müggelheimer Straße zwischen Wendenschlossstraße und Köllnischer Platz hätten eine geschützte temporäre Radverkehrsanlage auch nötig. Dennoch wird auf der B96a zumindest teilweise das Mobilitätsgesetz eingehalten. Teilweise, weil die temporäre Radverkehrsanlage nicht komplett bis zur Kreuzung Adlergestell/Rudower Chaussee/Dörpfeldstraße verläuft. Der parallel verlaufende kombinierte Fußweg/Radfahrer frei ist untermaßig, holprig und entspricht in keinem Aspekt dem Mobilitätsgesetz. Zudem sind kombinierte Rad-Fußwege keine sicheren Radverkehrsanlagen, da dort der Konflikt um die Verteilung des Verkehrsraums nur zwischen Radfahrenden und Zufußgehenden ausgetragen wird, wohingegen der motorisierte und öffentliche Verkehr fein raus sind.

Der Aussage Rainer Hölmers, dem zuständigen Baustadtrat, können wir uns daher nur anschließen.

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