Reaktion auf schweren Verkehrsunfall an der Puchanstraße, Ecke Seelenbinder Straße

Berlin, 25. Juni – Dieser Unfall hätte vermieden werden können.  Das Netzwerk Fahrradfreundliches Treptow-Köpenick hat schon lange auf die Unfallstelle hingewiesen. 

Kurzfassung des Unfalls gemäß Polizeimeldung: Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr ein 82-jähriger Autofahrer mit seinem Opel am 24.06.2019 gegen 8.45 Uhr die Puchanstraße in Richtung Seelenbinderstraße und wollte nach links in diese einbiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem ihm entgegenkommenden Radfahrer, der von der Borgmannstraße geradeaus in Richtung Puchanstraße unterwegs war. Der 66-Jährige stürzte dabei in die Frontscheibe des Opel und erlitt schwere Verletzungen am gesamten Körper. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Doch auch dieser Unfall hätte vermieden werden können. Auf einer gemeinsamen Radtour mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel und Bezirksstadtrat Rainer Hölmer machten wir im Oktober vergangenen Jahres das Bezirksamt auf die katastrophale Situation für Radfahrende rund um die Bahnhofsstraße in Köpenick aufmerksam. Wir zeigten Alternativen auf: die Umwandlung der Borgmannstraße und der Puchanstraße in Fahrradstraßen – kombiniert mit modalen Filtern. Man nehme die Hinweise mit, hieß es gut einen Monat danach. Doch passiert ist nichts. Es ist eine Maßnahme, die schnell und kostengünstig durchzuführen wäre sowie gleichzeitig für mehr Verkehrssicherheit sorgen würde.

Wir fordern das Bezirksamt Treptow-Köpenick sowie die zuständige Straßenverkehrsbehörde daher auf: Handelt endlich. Sorgt für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur im Bezirk. Denn ein solcher Unfall hätte vermieden werden können.

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