Verkehrslenkung Berlin im Dauerschlaf?

Diesen Eindruck erhält man, wenn man sich die langen Bearbeitungszeiten zur Prüfung von Hinweisen anschaut.
Genauer gesagt geht es um die Grünauer Straße zwischen Köllnischer Platz und Schönerlinder Straße. Eine Gefahrenstelle, die noch bei vielen Radfahrenden ein mulmiges Gefühl hervorruft, denkt man an den tödlichen Unfall einer Radfahrerin im September 2017. Außer ein bisschen rote Farbe und einem gelben Leuchtsignal wurde nichts an der Führung des Radverkehrs geändert.

Ende Juli 2018 reichten wir bei der Verkehrslenkung Berlin (VLB) den Vorschlag der Anpassung der Ampelphasen ein – sprich getrennte Ampelphasen für den MIV sowie für Radfahrende und Zufußgehende. Bestenfalls verlängert man den Sch(m)utzstreifen bis zur Schönerlinder Straße, was einen Wegfall der Parkplätze zur Folge hätte.

Doch seit 6 Monaten passiert gar nichts. 0. Niente. Fragt man bei der VLB nach, wie der aktuelle Stand ist, so heißt es: die Vorschläge werden geprüft. Es handelt sich hier nicht um die Planung eines neuen Radweges, sondern um die Anpassung der Ampelphasen.

Wir fordern eindeutig mehr Transparenz bei der Prüfung und eine Beschleunigung der Prozesse.



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